Dies sind unsere erfolgreich abgeschlossenen Projekte:

Spielzimmer Grenzenlos

Von August 2016 bis Mai 2017 gab es in der Chausseestraße 84 in Berlin-Mitte unser Spielzimmer Grenzenlos. An gleicher Stelle soll ab Oktober 2017 die Kita Feuerfalter ihren Platz finden. In unseren Räumlichkeiten gab es zwei verschiedene Projekte: das Sprungbrettangebot und das Pogramm Fit für die Schule. Wir freuen uns sehr darüber, dass unsere Angebote so gut angenommen wurden. So haben wir innerhalb kürzester Zeit ein gutes Verhältnis zu den Kindern, Jugendlichen und ihren Eltern aufbauen können, die uns gern und regelmäßig besuchten.

HIER sehen Sie Bilder aus dem Spielzimmer Grenzenlos, und HIER gibt es Eindrücke vom Abschiedsfest.

Sprungbrettangebot

Das Sprungbrettangebot wurde durch die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft des Landes Berlin gefördert.

Spielzimmer Grenzenlos, Chausseestraße 84, 10115 Berlin, 09:00 – 16:00 Uhr
Kinder im Vorschulalter aus der nahegelegenen Notunterkunft Hotel City 54, die noch keinen Kitaplatz erhalten hatten, bekamen von August 2016 bis Mai 2017 die Möglichkeit, durch Sprachförderung Deutsch zu lernen und zu vertiefen, mit anderen Kindern gemeinsam in einem großen, kindgerechten Raum zu spielen und Spaß zu haben.

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Gemeinsam starten – Fit für die Schule

Trägerin des Programms Gemeinsam starten – Fit für die Schule war die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung (DKJS). Außerdem wurde es aus Mitteln der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft des Landes Berlin gefördert.

Spielzimmer Grenzenlos, Chausseestraße 84, 10115 Berlin, 09:00 – 13:00 Uhr
Kinder aus der nahegelegenen Notunterkunft Hotel City 54 im Grund- Oberschulalter, die noch keinen Schulplatz erhalten hatten, bekamen von August 2016 bis Januar 2017 die Möglichkeit, durch Sprachförderung Deutsch zu lernen und zu vertiefen, mit anderen Kindern gemeinsam in einem großen, kindgerechten Raum zu spielen und Spaß zu haben.

Notunterkunft Ruschestraße 103-104, 10365 Berlin, 9:00 – 10:30 Uhr, 13:30 – 16:00 Uhr 
Hier arbeiteten wir von August 2016 bis Januar 2017 mit einer Gruppe von 12 – 15 Kindern.
Von 9:00 – 10:30 Uhr fand Sprachunterricht statt, und von 13:30 – 16:00 Uhr gab es sozialpädagogische Angebote (beispielsweise Besuche von Kooperationsschulen, sportliche und kulturelle Aktivitäten).

Ein Beitrag von F. Fuhr

 

Softeis und Feuerschale

 

 

Ob Herbstferien, Weihnachtsmarkt oder Sommerfest: für alle Veranstaltungen hat das Erlebnismobil die passenden Utensilien parat. Wie wäre es mit einer Popcornmaschine, genau so wie im Kino, mit Waffeln oder mit einem leckeren Softeis?

 

Unser Erlebnismobil wird individuell nach den jeweiligen Bedürfnissen bestückt, direkt in die Einrichtung geliefert und wieder abgeholt. Es bietet vielfältige Möglichkeiten: es kann als Bühne genutzt werden, als Workshop-Raum für kleine Gruppen, aber auch als „Waffelbude“.

Die Ausstattungsvarianten sind grenzenlos. Wir stehen gern bei der individuellen Planung zur Seite.

 

Unser Erlebnismobil steht für Schulfeste, Projektwochen und Feiern in allen SOCIUS-Einrichtungen zur Verfügung und kann von eurer Ganztagsleitung gebucht werden.

Das Formular zur Anmeldung findet ihr im → Intranet.

 

 

 

 

 

Und hier noch einige Impressionen aus der bisherigen Bestückung des Erlebnismobiles.

 

 

 

 

 

„Ein Wort, das ein Kind nicht erkennt, ist ein Gedanke, den es nicht denken kann.“

(Wolfgang Maier, ehem. Direktor des Fremdspracheninstituts München)

 

Sprachfördernung für zu Hause?

Hier haben Eure Erzieher*innen Geschichten, Bastelideen und Spiele für Euch zusammengetragen! Viel Spaß beim Zuschauen und Zuhören!

 

→ Sprachfördereinrichtung Schillerfalter

→ Sprachfördereinrichtung Ritterfalter

Sprache ist das wichtigste Medium, um mit anderen Menschen in Kontakt zu kommen, Gedanken und Gefühle auszudrücken, Wünsche zu äußern, Erlebnisse zu verarbeiten, Handlungen zu planen, Zusammenhänge zu verstehen und Erfahrungen auszutauschen.

Die Entwicklung sprachlicher Fähigkeiten ist im weiteren Leben des Kindes von besonderer sozialer Bedeutung. Doch was geschieht mit Kindern, die auch kurz vor dem Schuleintritt keinen oder einen sehr begrenzten Zugang zur deutschen Sprache haben?

Eine Möglichkeit stellen die Sprachfördereinrichtungen von SOCIUS – Die Bildungspartner dar: Der Schillerfalter im Sprachförderzentrum Mitte und der Ritterfalter in der Brüder-Grimm-Grundschule in Berlin-Wedding. Die vorschulische Sprachförderung nach § 55 des Berliner Schulgesetzes ermöglicht Kindern ohne Platz in einer Kindertageseinrichtung und mit unzureichenden Deutschkenntnissen eine Vorbereitung auf den bevorstehenden Schuleintritt.

Kinder, die keine Kita besuchen, werden im Sprachförderzentrum geprüft. Wird ein Sprachförderbedarf festgestellt, werden die Kinder von der zuständigen Schulbehörde verpflichtet, täglich fünf Stunden in einer Tageseinrichtung der Jugendhilfe an einer vorschulischen Sprachförderung teilzunehmen. 12 – 18 Monate vor der Einschulung erhalten die Kinder so Zugang zu einer Förderung ihrer sprachlichen, aber auch kognitiven, motorischen und emotional-sozialen Kompetenzen.

Die Pädagog*innen arbeiten gemäß dem Curriculum der vorschulischen Sprachförderung von SOCIUS, welches einen Rahmenplan der Förderung darstellt und die Ebenen des Berliner Bildungsprogramms widerspiegelt.

Die alltagsintegrierte Sprachförderung bedeutet für uns, spielerisch und erlebnisorientiert

  • ein Sprachvorbild zu sein,
  • die Wahrnehmung der Kinder zu fördern und herauszufordern,
  • zu Singen, zu Klatschen und zu Reimen,
  • die Mundmotorik zu erproben,
  • Spracherwerb mit motorischen Herausforderungen zu kombinieren,
  • Sprechfreude zu fördern,
  • Kontakt zu gleichaltrigen Kindern zu ermöglichen,
  • den Wortschatz und grammatikalische Strukturen zu erweitern.

Ansprechpartnerin:

Doreen Kühnel
Bereichsleitung frühkindliche Bildung
Mobil: 0151 – 11 47 46 05

E-Mail: sprachfoerderung@diebildungspartner.de

 

LuchLabor
Schule Am Breiten Luch
Am Breiten Luch 19
13053 Berlin

luchlabor.socius@diebildungspartner.de


Öffnungszeiten:

Die Fachbibliothek ist ab der Neueröffnung am 20.09.2022 jederzeit nach Vereinbarung oder zu den jeweiligen Veranstaltungen (davor und danach) zugänglich.

 

Das Fachkompetenzzentrum „LuchLabor“ unterstützt als unser neuer Schulungsort die pädagogische Qualität im schulischen Ganztag und steht allen Mitarbeiter*innen der Bildungspartner sowie Interessierten öffentlich zur Verfügung.

Das SOCIUS-Team Fachbegleitung und Qualitätssicherung gestaltet im LuchLabor gemeinsam mit der Ganztagsleitung der Schule Am Breiten Luch folgende Angebote:

• Fachbibliothek für alle Mitarbeiter*innen von SOCIUS
• Themengebundene Workshops und Fortbildungen
• Fachaustausch und Fachvorträge
• Hospitationen der Ganztagsangebote Am Breiten Luch
• pädagogische Filmabende

 

Eine Einführung von Fachberaterin Kerstin Wisniewska

Schulsozialarbeit ist ein ebenso wichtiges wie komplexes und heterogenes Arbeitsfeld an der Schnittstelle Jugendhilfe und Schule. Regional unterschiedliche Begrifflichkeiten, wie beispielsweise „Jugendsozialarbeit an Schule“, „schulbezogene Jugendhilfe“ oder „Jugendarbeit an Schulen“, beinhalten neben unterschiedlichen Finanzierungswegen ebenso unterschiedliche Anforderungen hinsichtlich der Arbeitsweise und Zielgruppen. Werden mit manchen Angeboten „nur“ SchülerInnen mit besonderen Schwierigkeiten angesprochen, richten sich andere an alle SchülerInnen einer Schule. Bieten einige Angebote „nur“ individuelle Hilfestellungen an, legen wiederum andere zusätzlich großen Wert auf Gruppen- und Freizeitorientierung.

 

Zentrales Ziel der Schulsozialarbeit bei SOCIUS – die Bildungspartner ist es, junge Menschen in ihrer Entwicklung und Persönlichkeit – unter Berücksichtigung ihrer vielfältigen Besonderheiten – ganzheitlich zu fördern und zu bilden. Grundlage dafür ist eine verbindliche und partnerschaftliche Kooperation des Trägers mit den Schulen. Die Angebote der Schulsozialarbeit sind vielfältig, niedrigschwellig erreichbar und dauerhaft im Schulalltag verankert. Schulsozialarbeit vernetzt die AkteurInnen innerhalb der Schule ebenso wie die Bildungsinstitution Schule mit den sozialen AkteurInnen der Region und ist maßgeblich an der Schulentwicklung beteiligt. Voraussetzung für wirksames Handeln von Fachkräften der Schulsozialarbeit ist ein tragfähiges, qualitativ hochwertiges, von Jugendhilfe und Schule gemeinsam entwickeltes Konzept.

 

Schulsozialarbeit trägt dazu bei, positive Lern- und Lebensbedingungen  zu erhalten  bzw. zu schaffen und wirkt so daran mit, Schule als Lebens- und nicht nur als Lernraum zu betrachten. SchülerInnen können über das schulische Angebot hinaus ihre Fähigkeiten entfalten, Anerkennung erfahren und soziale Prozesse gestalten, wobei die unterschiedlichen Lebenslagen der SchülerInnen Berücksichtigung finden. Der schulische Rahmen eignet sich dabei besonders gut zur Umsetzung von Präventionsmaßnahmen und niedrigschwelligen Angeboten, da dort alle gleichermaßen erreicht werden können. Gleichzeitig macht der Schulkontext es möglich, Problemlagen von Kindern und Jugendlichen erkennen und frühzeitig (präventiv und interventiv) handeln zu können.

 

Entsprechend eines lebensweltorientierten Ansatzes von Schulsozialarbeit gemäß den in SGB VIII festgelegten Zielen und Aufgaben der Jugendhilfe haben  sich  die  folgenden  Kernleistungen  herausgebildet:

– Einzelhilfe und Beratung in individuellen Problemlagen
– sozialpädagogische  Gruppenarbeit, Projekte und Arbeit mit Schulklassen
– innerschulische und außerschulische Vernetzung und Gemeinwesenarbeit
– offene Angebote für alle Schülerinnen und Schüler

Neben den SchülerInnen sind immer auch die Familien, ErzieherInnen und Lehrkräfte Zielgruppe des schulsozialpädagogischen Handelns. Sie werden als Kooperationspartner verstanden und eng in die Prozesse einbezogen. Schulsozialarbeit ist eine zentrale Vernetzungs- und  Vermittlungsinstanz und dient der Sicherstellung und Unterstützung von Anschlussfähigkeit zwischen der Lebenswelt und dem Erziehungs- und Bildungssystem von Heranwachsenden mit unterschiedlichen sozialen Hintergründen.

Gelingende Schulsozialarbeit setzt zudem die Kenntnis des Systems Schule voraus, benötigt Wissen um psychologische und pädagogische Zusammenhänge sowie Wissen um Positionen und Standards der Schulsozialarbeit. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Schulsozialarbeit die formellen Erziehungs- und Bildungsangebote der Schule durch nicht-formelle Gelegenheiten und Orte des Lernens ergänzt und das Potenzial des informellen Lernens im Kontext Schule bewusst befördert.

Fotos: Gérard Leitz

 

SOCIUS – Die Bildungspartner hat den Betrieb der Keramikwerkstatt beendet – wir danken herzlich für Ihr Interesse und die schöne gemeinsame Zeit.


 Fotos der vergangenen Projekte:




Chajim Grosser, Gründer der Keramik-Werkstatt Yad Chanah, Keramikmeister, Kulturwissenschaftler und Lebenskunde-Lehrer
Von Januar 2017 bis Juli 2025 gehörte die Keramik-Werkstatt Yad Chanah zu SOCIUS – Die Bildungspartner.

Seit nunmehr fünf Jahren führt SOCIUS die Ferienschule durch, ein Angebot, das sich an geflüchtete Kinder richtet. Dabei ist es uns wichtig, den Kindern mit einer herzlichen Willkommenskultur zu begegnen und ihnen den Austausch mit Gleichaltrigen zu ermöglichen. Hierbei erhalten sie die Möglichkeit, intensiv die deutsche Sprache zu erlernen. Das Angebot wendet sich pro Gruppe an maximal 15 Kinder im Alter von 6 – 12 Jahren und umfasst kreative und sportliche, kulturelle und selbstwirksame Themen.

Trägerin des Programms ist die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung (DKJS). Außerdem wird es aus Mitteln des Senats für Bildung, Jugend und Wissenschaft des Landes Berlin gefördert.

Ferienschule an der Schule am Breiten Luch

Zu Beginn waren wir in verschiedenen Schulen unseres Trägers tätig. Seit 2018 sind wir in fester Kooperation mit der Schule Am Breiten Luch. Dort bieten wir die Ferienschule in den Oster-, Sommer- und Herbstferien für jeweils zwei Wochen an. Täglich von 09:00 – 15:00 Uhr kommen die Kinder in die Schule. Mit dem Team der Ganztagsbetreuung Am Breiten Luch erstellen wir die Ferienplanung unter Einbeziehung der Kinderwünsche.

Die Morgenrunde, die Lernstunden und die Abschlussrunde verbringen wir als Ferienschule getrennt von den anderen Kindern, alle Aktivitäten und Ausflüge finden jedoch gemeinsam mit der gesamten Gruppe des Ganztags statt.

Einige der Ferienschulkinder gehen in die Willkommensklassen der Schule Am Breiten Luch, und einige kommen aus anderen Bezirken. Dadurch lernen die Kinder mit Fluchterfahrung auch immer wieder Kinder ohne Fluchterfahrung kennen. Sie spielen, lernen voneinander, bilden Freundschaften und pflegen diese auch über die Ferienschule hinaus.

Zwei Wochen in der Ferienschule

In der ersten Ferienschulwoche lernen die Kinder in der Sozialraumerkundung ihren Bezirk kennen, erfahren, wo es welche Geschäfte und Freizeitangebote gibt und gewinnen Sicherheit beim Einkauf sowie bei der Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs.

Alle Ausflüge, die wir gemeinsam unternehmen, erfreuen sich großer Beliebtheit. Hierzu gehören Fahrten in Museen, Schwimmbäder, zu Berliner Sehenswürdigkeiten und auch Freizeitangebote wie Bowling, Minigolf spielen und der Besuch von Theateraufführungen.

In der zweiten Woche ist der Zugewinn an Vertrautheit, Selbständigkeit und das Zutrauen in sich selbst deutlich erkennbar. Durch den anwendungsorientierten Spracherwerb gelingt es den Kindern nun, sich im Alltag zurechtzufinden und eigenständig zu kommunizieren.

Berichte über bisherige Angebote finden Sie weiter unten auf dieser Seite unter „Aktivitäten und Events“.

SOCIUS – Die Bildungspartner entwickeln in Kooperation mit der jeweiligen Schule das passende Angebot für den Ganztag. Neben der verlässlichen Ganztagsbetreuung von 06:00 bis 18:00 Uhr stellen wir ein breites Spektrum an individuellen, fachlich erprobten Angeboten bereit:

  • bunte Mischung von Schul-AGs aus den Bereichen Sport, Kunst, Naturwissenschaften – mit Unterstützung externer Partner aus den Spezialgebieten
  • individuelle Lernbegleitung, Klassentrainings
  • Themenwochen, Schulgarten, Snoezelen-Raum
  • Sommerferienprojekte, Sommerferienreise
  • Beratung zur pädagogischen Qualität

Unsere Angebote im Ganztag werden ergänzt durch die Angebote der Schulsozialarbeit und dem Einsatz von schulischer Inklussionsassistenz und Schulhelfer*innen. Für unsere Auszubildenden, unsere Teams und für die Zusammenarbeit mit Schulleitung und Eltern steht qualifizierte Begleitung  durch unser pädagogisches Fachberater*innen-Team zur Verfügung.

Vielfalt als gemeinsames Prinzip

Im Zentrum moderner Bildung steht die Überzeugung, dass jedes Kind und jede*r Jugendliche – unabhängig von individuellen Bedürfnissen – die bestmögliche Unterstützung für eine aktive Teilhabe am Schulleben verdient. An diesem Anspruch setzt die schulische Inklusionsassistenz an, die gezielt Schüler*innen im Alltag begleitet und ihnen zur Seite steht.
Unsere schulischen Inklusionsassistent*innen und Schulhelfer*innen übernehmen vielfältige Aufgaben. Sie sind fachkundig qualifiziert und unterstützen Kinder und Jugendliche mit besonderem Unterstützungsbedarf – etwa bei der Pflege, Mobilität, Orientierung und Kommunikation, beim Umgang mit Unterrichtsmaterialien, bei der Nutzung spezieller Lern- und Hilfsmittel sowie bei alltäglichen Herausforderungen im schulischen Ganztag. Auch bei der Orientierung auf dem Schulgelände oder auf Ausflügen und Klassenfahrten sind sie vertrauensvolle Begleiter*innen.
Sie arbeiten eng mit den Pädagog*innen zusammen, um inklusive Unterrichtsmethoden zu entwickeln, unterstützen die Schüler*innen bei der sozialen Interaktion und stärken die Ich-Kompetenzen der Kinder und Jugendlichen.

Nach dem erfolgreichen Abschluss der vom Senat verpflichtenden Qualifizierungsmaßnahme tragen unsere Schulhelfer*innen die neue Tätigkeitsbezeichnung „schulische Inklusionsassistent*innen“. Damit wird der wichtige Beitrag, den sie schon immer als Teil unseres modernen, inklusiven Teams leisten, noch sichtbarer und spiegelt die stetige Weiterentwicklung ihres verantwortungsvollen Tätigkeitsfeldes wider.

Die Arbeit der Schulhelfer*innen und schulischen Inklusionsassistent*innen ist von unschätzbarem Wert. Ihre Tätigkeit erfordert nicht nur Fachwissen und eine gute Beobachtungsgabe, sondern auch Empathie, Geduld und Engagement. Sie tragen maßgeblich dazu bei, dass alle Kinder und Jugendlichen in Berlin die gleichen Bildungschancen erhalten. Wir setzen damit ein Zeichen für Vielfalt, Wertschätzung und die Weiterentwicklung inklusiver Strukturen. So schaffen wir gemeinsam Räume, in denen jedes Kind bestmöglich gefördert und individuell begleitet wird – für mehr Teilhabe, Chancengleichheit und ein lebendiges, buntes Miteinander im Schulalltag.

Koordinatorin für den Bereich schulische Inklusionsassistenz und Schulhelfer*innen:

Annett Freudiger
Tel.: (030) 577 00 64 35
Mobil: 0178 – 714 50 37
annett.freudiger@diebildungspartner.de

HIER → lesen Sie Berichte aus der Praxis der Schulhelfer*innen

 

 

Unter Schulsozialarbeit wird ein Angebot der Jugendhilfe verstanden, bei dem sozialpädagogische Fachkräfte kontinuierlich am Ort Schule tätig sind und mit Lehrkräften auf einer verbindlich vereinbarten und gleichberechtigten Basis zusammenarbeiten, um junge Menschen in ihrer individuellen, sozialen, schulischen und beruflichen Entwicklung zu fördern, dazu beizutragen, Bildungsbenachteiligungen zu vermeiden und abzubauen, Erziehungsberechtigte und Lehrer*innen bei der Erziehung und dem erzieherischen Kinder- und Jugendschutz zu beraten und zu unterstützen sowie zu einer schülerfreundlichen Umwelt beizutragen.

(Karsten Speck 2006/2009)


Schulsozialarbeit bei den Bildungspartnern

In den letzten Jahren haben immer mehr Schulen diese Profession als zusätzliche pädagogische Ressource erkannt und ihr Angebot um diese erweitert. SOCIUS – Die Bildungspartner bieten ihren Kooperationsschulen unterschiedliche Modelle der schulischen Sozialarbeit an. Dabei wird das Angebot passgenau auf die jeweiligen Bedarfe und Besonderheiten der einzelnen Schule zugeschnitten.

Für SOCIUS – Die Bildungspartner ist die Einhaltung von Qualitätsstandards integraler Bestandteil der Konzeption und natürlicher Teil des fachlichen Selbstverständnisses. Der Fachbereich Schulsozialarbeit/Ganztagsgestaltung wird von einer pädagogischen Fachkraft koordiniert und  begleitet. Darüber hinaus sichern Supervision sowie regelmäßiger Austausch der Fachkräfte der einzelnen Schulen die kontinuierliche Weiterentwicklung der Angebote.

Das Aufgabenspektrum umfasst dabei folgende vier Säulen:

  • Einzelfallbezogene Arbeit/Krisenintervention (u.a Beratung von Schüler*innen, Krisenintervention, Elternarbeit, Konfliktmediation),
  • Gruppenangebote (u.a. Soziales Kompetenztraining, Ausbildung von Konfliktlotsen, AGs),
  • Prävention und Partizipation (u.a. Klassenrat, Gewaltprävention)
  • Vernetzung innerhalb der Schule und im Sozialraum.

Ganztagsgestaltung an Oberschulen

Darüber hinaus setzt SOCIUS – Die Bildungspartner an Berliner Oberschulen die Ganztagsgestaltung um. Auch hier sind die Bedarfe der Schule der Maßstab des jeweiligen Handelns.

Die Schulen können dabei aus unterschiedlichen Angeboten wählen:

  • Schulsozialarbeit (mit oben genanntem Aufgabenspektrum),
  • Umsetzung und Koordination des Ganztagsangebotes inklusive Gestaltung des Freizeitbereiches (u.a. umfangreiches AG-Angebot, Schülerclub)
  • Partizipation (u.a. Klassenrat, Begleitung der Schülervertretung, U 18-Wahl)
  • Projektarbeit (u.a. Soziales Lernen, Klassentrainings, Gewaltprävention).

Auch im Bereich der Oberschulen findet ein kontinuierlicher und enger Austausch mit der jeweiligen Schule statt, um die Arbeit des Trägers zu evaluieren und immer wieder an sich verändernde Bedarfe anzupassen.

Temporäre Lerngruppen

Temporäre Lerngruppen richten sich an Schüler*innen, deren sozial-emotionale Entwicklung zu Lern- und Verhaltensproblemen führt. Dabei arbeiten Lehrer*innen, Erzieher*innen und sozialpädagogische Fachkräfte in einem Team eng zusammen, um die Schüler*innen emotional zu stärken, soziale Kompetenzen zu entwickeln und zu fördern. Ziel ist es die Schüler*innen wieder ganztägig in ihre Klasse zurückzuführen und allgemeine Schul- und Gruppenfähigkeit zu erreichen.

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