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Maleficent, der schwarze Ritter und Robin Hood im Tal der Zauberer und Feen

17.09.2018

Ein Bericht von Gérard Leitz mit Bildern von Télio Jansolin

 

 

„Ein Sommer ohne Sommerreise von SOCIUS ist kein richtiger Sommer.“

Das hörten wir ein Kind sagen, das nun schon das 6. Mal dabei war.

 

Auf der Burg Hohnstein waren wir in diesem Jahr zum zweiten Mal und die Kinder waren wieder begeistert von den schier endlosen Ausblicken, den Sternschnuppennächten oder den halsbrecherischen Wanderungen.

 


Durch die anhaltende Hitze konnten wir in diesem Jahr nicht ganz so viele Touren und Wanderungen unternehmen, wie im letzten Jahr.

Aber zwei Besuche im nahegelegenen Freibad am Hügel zur Napoleonschanze hat den Kindern sicher besser gefallen als schweißgebadet von Berg zu Berg zu kraxeln.

 

 

 

 

Dennoch ging es vormittags zur geheimnisvollen Gautschgrotte oder zum Bach, der in diesem Jahr fast ausgetrocknet war.

Der Weg zur Gautschgrotte ist etwas für tapfere Kinder oder für Kinder, die es werden wollen. Der Weg war steil, wir kletterten über jahrhundertealte Treppen und mussten eine kleine wackelige Leiter aus Eisen an einem Abhang besteigen. Geschafft haben das am Ende alle Kinder (und Erwachsenen), aber so manchem Teilnehmer war es etwas mulmig in den Knien und in der Magengegend.

 

 


 

Belohnt wurden wir nach diesem Anstieg direkt mit dem sagenhaften Blick auf unsere Burg Hohnstein.

Weiter ging es vorbei an Ziegen und anderem Getier über Schluchten und Wiesen zur Grotte, wo geheimnisvolle Steintürmchen und märchenhafte Felsen auf uns warteten. Aber auch die wohlverdiente Pause mit Keksen und Wasser.

 


 

Die diesjährige Talenteshow ließ wieder einmal keine Wünsche offen.

Durch das Programm führte Robin Hood und las alte, aber lustige Kindergedichte vor. Es gab eine Fortsetzung der Liebesgeschichte vom letzten Jahr, die in einem Eifersuchtsdrama endete, SchlangentänzerInnen bewegten sich geschmeidig zu Hip-Hop-Musik über Matratzen, zwei Mädchen sangen in freundschaftlicher Eintracht das Lied „Hallo Lieblingsmensch“ und zwei Jungs zeigten einen Kampf der Titanen. Der Star der Show war allerdings ein Junge, der Beatboxing so gut beherrschte, dass er unter tosendem Applaus gefeiert wurde allen Kindern eine „High Five“ geben musste. Ein toller Moment, der uns PädagogInnen durchaus zu Tränen rührte.

Natürlich gab es auch in diesem Jahr ein Geburtstagskind und wie in den Jahren zuvor, fiel dieser Tag glücklicherweise auf unser Burgfest und die Talenteshow. Den ganzen Tag wurde gebastelt, genäht und vorbereitet. Es gab einen Frisiersalon für alle Kinder, in dem die Kinder Perlen in Zöpfe flechten konnten oder literweise Haargel verwendeten, um am Coolsten auszusehen.

 

 

 

Aber niemand war so cool wie unser gruseliger Gast „Maleficent“, die den König vertrieb, und die Kinder in ihren Bann zog, sogar eine kleine Prinzessin entführte sie. OH SCHRECK! OH GRAUS! Selbst der schwarze Ritter konnte sie nicht aufhalten.

 

 

Glücklicherweise ließ sie sich von Robin Hood und der Rächerin der Herzen mit ihrem eisigen Blick überreden, das Kind frei zu lassen und friedvoll am Bankett Platz nahm.

 

 

 

 

Unsere bezaubernde Burgfee und die aus Weißrussland angereiste Zarin unterstützten die Kinder am herzhaften Buffet.

 

 

 

 

 

Es wurde ausgelassen getanzt bis die Schuhe Feuer fingen und zum Abkühlen zog das Burgvolk zum Sternschnuppenschauen in den stockfinsteren Burggarten.

 


 

Die zweite Wanderung unternahmen wir am letzten Tag, nachdem es geregnet und das Wetter sich endlich abgekühlt hatte. Wieder steil und hoch hinauf mit hunderten von Treppen in Höhlen und dunklen Gängen, über Schluchten gebaute Brücken und vorbei an grasenden Kühen, bestiegen wir den Hockstein. Von schwindelerregender Höhe hatten wir einen wunderbaren Blick über die Landschaft, die Häuser und Menschen sahen aus wie in einer Miniaturlandschaft. Ein Kind schaute wohlig seufzend in die Weite und sagte:

„Es gibt ein arabisches Sprichwort, das sagt: Wer lebt, sieht viel. Wer reist, sieht mehr.“

 


 

 

Abgesehen von all diesen Erlebnissen haben sich alle gut entspannt, neue FreundInnen gewonnen, Gute-Nacht-Geschichten erzählt oder einfach nur in die sagenumwobene Landschaft geschaut.

Und all diese wunderbaren Erlebnisse wären nicht möglich gewesen ohne die tollen, toughen, coolen, ruhigen, verspielten, begabten, musikalischen, abenteuerlustigen Kinder.

IHR WART SUPER!

Mal schauen, wohin uns im nächsten Jahr die Reise führt…

 


 

An dieser Stelle möchten wir uns ein weiteres Mal beim gesamten Personal der Burg Hohnstein bedanken, das immer freundlich war, alle hunderttausend Fragen beantwortet und unsere Feste, unsere Feiern und Sonderwünsche so gut unterstützt bzw. erfüllt hat. Wir fühlten uns herzlich willkommen von Frau Schubert und Herrn Pätzold und bestens begleitet. Im Namen aller ErzieherInnen sagen wir: „Tausend Dank für Alles!“

 

Natürlich danken wir auch Télio Jansolin ganz herzlich, der für die vielen Bild- und Filmaufnahmen zuständig ist, aber auch großen Spaß mit den Kindern hatte.

Er sitzt gerade am Schneidetisch für den ersehnten Film, der im Herbst per DVD an alle TeilnehmerInnen der Reise geschickt wird…

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