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Buchtipp: Thema Trauer

27.06.2019

Von Gérard Leitz

Im letzten Januar hatten wir das Fachjournal mit dem Buch „Ein kleiner König weint doch nicht!“ eröffnet. Inzwischen haben wir unsere Fachbibliothek aufgrund großer Nachfrage zum Thema Umgang mit Tod und Trauer mit ein paar sehr schönen Kinderbüchern erweitert.

Die besten Beerdigungen (1)Das Buch „Die besten Beerdigungen der Welt“ von Ulf Nilsson und Eva Eriksson (Beltz & Gelberg) geht sehr fröhlich mit dem Thema Trauer und Tod um. Das kindliche Spiel dient als Filter, den Tod als etwas zum Leben gehörendes zu begreifen. So gründet eine Gruppe von Kindern aus Langeweile heraus eine Bestattungsfirma und setzt sich auf ungewöhnliche Weise mit dem Thema auseinander.

 

Die besten Beerdigungen (2)Die Kinder erfinden kurze Sprüche und Gedichte für die toten Tiere, wie z. B. „Ein kleines Leben in der Hand, plötzlich weg, tief, tief im Sand.“ Beeindruckend! Herzergreifend! Mit den Augen der Kinder gesehen. Das Buch wurde schon verfilmt (hier geht es zur Website) und vom Atze-Musiktheater (hier geht es zur Website des Theaters) aufgeführt. Die Termine der bevorstehenden Aufführungen entnehmt Ihr bitte den Informationen auf der Webseite. Es bietet eine hervorragende Grundlage, um daraus ein Projekt zu gestalten.

Leb wohl alter Dachs (1)

„Der Dachs war immer zur Stelle gewesen, wenn eines der Tiere ihn brauchte. Den Frosch hatte er Schlittschuh laufen gelehrt, den Fuchs Krawattenknoten schlingen und Frau Kaninchen hatte von ihm sein Spezialrezept für Lebkuchen bekommen. Die Tiere reden oft von der Zeit, als Dachs noch lebte. Und mit dem letzten Schnee schmilzt auch ihre Traurigkeit dahin. Es bleibt die Erinnerung an Dachs, die sie wie einen Schatz hüten.“ („Leb wohl lieber Dachs“ von Susan Varley, Annette Betz Verlag)

 

Für immer (1)

„Für immer“ von Kai Lüftner und Katja Gehrmann Für immer (2)(Beltz & Gelberg) ist ein sehr einfühlsames und rührendes Bilderbuch, welches Kindern und auch Erwachsenen den herben Verlust eines geliebten Menschen auf eine behutsame, gefühlvolle und authentische Arte und Weise näherbringt. Es kann durchaus beklemmend wirken, untermalt allerdings sehr liebevoll das Ohnmachtsgefühl, das Kinder und Erwachsene in solchen Situationen begleitet.

Akim renntDieses Buch haben wir bereits zum Thema Fluchterfahrung vorgestellt. Aber auch hier passt es sehr gut in die Reihe. „Akim rennt“ von Claude K. Dubois (Moritz Verlag) ist ein Buch, das dem/der LeserIn sehr deutlich zeigt, wie es für ein Kind sein muss, durch Krieg von seinen Eltern getrennt zu werden.

Akim rennt (1)

Mit einer ihm fremden Frau, die sich seiner annimmt, landet er in einem Flüchtlingslager, wo ein kleines Wunder passiert. Der Schriftsteller Claude Dubios schreibt aus eigener Erfahrung, denn er war selbst ein verlorenes Kind im zweiten Weltkrieg.

Es gibt natürlich noch weitaus mehr Literatur zum Thema Umgang mit dem Tod wie z.B. „Opas Reise zu den Sternen“, „Ein Himmel für Oma“ oder „Der Baum der Erinnerung“.

Wir finden das von uns für Euch zur Verfügung gestellte Material besonders geeignet.

Auch unsere erste Buchvorstellung im Fachjournal „Ein kleiner König weint doch nicht“ handelt von diesem Thema.

 

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