Berichte aus einem vergangenen Jahrzehnt: Teil 1 / Minions

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Ein Bericht von Christian Diller

Das Ende des letzten Jahres war vollgepackt mit tollen Veranstaltungen. So viele, dass keine Zeit blieb, darüber zu berichten. Das soll hier nachgeholt werden.

Zu erzählen ist von der Arbeit mit Kindern, aber auch von solcher mit Erwachsenen, die sich in der Ausbildung zu Erzieher*innen befinden und die jetzt schon Freude daran haben, Kinder zu umsorgen.

Noch im Herbst war die Keramik-Werkstatt zum ersten Mal in Reinickendorf – eine siebte Klasse lernte die Keramik kennen: fast 30 Kinder auf einmal!

In einem großen Hufeisen standen die Tische, und die hintersten Schüler*innen waren so weit weg, dass wir uns schon fast mit Handzeichen verständigen mussten, wäre ich nur vorne stehen geblieben. Also richtete ich im Inneren des Hufeisens drei mobile Stationen ein und wanderte vor und zurück, damit alle die Handbewegungen sehen und erfassen konnten. Denn darauf kommt es an – das Spiegeln der Bewegungen, das Imitieren und Erlernen von Erfahrungswissen. Die Worte sind letztlich nur begleitend, geben den Rahmen. Dieser ist abstrakt – doch was ist konkreter, als der eigenen Hände Arbeit? Was ja genau die Keramik ausmacht.

Es war ein Wandertag für die Kinder, der zur Abwechslung in der Schule verlebt wurde. Mit eigens mitgebrachten Speisen hatten sie ein köstliches Büffet aufgebaut. Eine feste und strenge Struktur stand also an diesem Tag keineswegs im Vordergrund, sondern ein Erlebnis.

Ein solches wurde es auch – als Thema stand nämlich wieder ein Evergreen auf dem Programm:

Minions.

Die technischen Herausforderungen waren zügig gelöst, die stürmische Energie durch das kräftige und laute Mischen von zwei Sorten Ton schnell kanalisiert (Mischen bedeutet hier, die Tone mit aller Wucht zu einem Stück zusammenzuschlagen), und der eigentliche Spaß konnte beginnen.

Welchen Spaß die Kinder hatten, wieviel Lachen und Freude dort geherrscht haben, das sieht man am Ergebnis: einer große Schar von witzigen, anmutigen und lebendigen Wesen. Vor allem, welche Kreativität sich hier Bahn gebrochen hat – sollten die Erschaffer*innen dieser tollen Comicfiguren mal Inspiration brauchen, hier werden sie fündig!

Doch überzeugen Sie sich selbst anhand der Fotos, die das Ergebnis dokumentieren (die Bildergalerie öffnet sich mit einem Blick auf ein beliebiges Bild):

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