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„Wenn die wilden Winde stürmen …“

16.11.2021

Ein Bericht von S. Rohrlach

Der Herbst hat sich leis aber gewiss angekündigt, hat so langsam seinen Platz in unseren Breiten eingenommen. Unschwer erkennbar an den Blättern, die überall in immer stärker werdender Farbenvielfalt dem Erdboden entgegenschweben.

Und mit diesem Herbst im Jahr 2021 kam auch das Singen zurück in die Schule. Am Freitag, dem 24.09., hat nicht nur eine Klasse irgendwo in irgendeiner Musikstunde das ein oder andere Herbstlied intoniert. Es waren auch nicht zwei Klassen, die das in einer Pause vor dem pädagogischen Team aufgeführt haben. Es waren auch keine 4 oder 5 Klassen, die nebeneinanderstehend den Herbst musikalisch begrüßten.

Nein – es war das erste Mal seit den vielen Einschränkungen der Pandemie, dass sich die gesamte Schule aufgemacht hat, den Herbst mit einem Potpourri aus gesanglichen Akzenten willkommen zu heißen.

Und das alles gemeinsam auf dem Schulhof, mit Band, mit Playback, mit Flashmob, mit Rap und mit viel Gejubel und Freudentränen.

Als wäre das nicht schon sensationell genug, gilt es zu erwähnen, dass einzig und allein eine einzige Lehrerin sozusagen verantwortlich war für diesen Schabernack.

Frau Eichholz als unfassbar engagierte, kompetente und warmherzige Musiklehrerin hat in Eigenregie dies alles auf die Beine gestellt – dafür waren ihr ein donnernder Applaus und jede Menge Sprechchöre an diesem Tag sicher.

Im Vorfeld mussten viele Dinge beachtet werden, es musste wie wild geplant, organisiert und vor allem geprobt werden.

Und dank dieser unglaublichen Organisations- und Arbeitsleistung ist es gelungen, Lieder wie „Wenn die wilden Winde stürmen …“, den Kanon „Im Herbst, wenn die Tage schon kürzer sind“, dem wunderschön melancholischen schwedischen Stück „Vem kan segler“ („Wer kann segeln“) und abschließend den von Frau Eichholz eigens komponierten Schulsong für und vor allem mit allen Klassen gemeinsam in die Welt hinauszutragen.

Getanzt haben als Flashmob dann auch noch die fünften und sechsten Klassen (übrigens auch natürlich erdacht und choreographiert von … na klar … Frau Eichholz) und sorgten so für wildes Getümmel unter fast 400 Kindern der Jane-Goodall-Grundschule.

Es war ein wundersames Ereignis, nach der Zeit, nach all den Einschränkungen so viel Gemeinschaft zu erleben, so viel Freude bei so vielen kleinen und großen Menschen.

Dem Autor fällt nun nichts mehr ein als ein Danke in die Welt zu streuen – danke, dass dies möglich war und danke, Frau Eichholz, für deine liebevolle Hartnäckigkeit.

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