Kinderrechte – Wieso? Weshalb? Warum?

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Ein Bericht von J. Junghans und N. Giese

Tommy und Annika: „Der Sturm wird immer stärker…“
Pippi: „Das macht nichts. Ich auch! “

2019 feiert die Welt 30 Jahre Kinderrechte! In der Jane-Goodall-Schule fanden zum Jubiläum im Monat November unterschiedlichste Aktionen in allen Klassen statt. In einer einwöchigen Ausstellung gab es am Monatsende die Ergebnisse zu bestaunen: Familien, kleine und große Besucher*innen wandelten durch den Ausstellungsgang, lauschten der Musik, staunten beim Kinderrechtefilm und kamen ins Gespräch miteinander.

Aber ganz von vorne – womit fing es eigentlich an?

1. Der Verhaltenskodex von SOCIUS zieht nun auch in unsere Schule ein.

2. Es entsteht ein Kinderrechtefilm in den Herbstferien unter der Leitung von Anna Theil.

Kinder ab der 4. Klasse können sich dafür anmelden und lernen, wie Filmtechnik und Filmschnitt     funktionieren, wie Dokus entstehen, wie man Interviews führt und wie Stop-Motion-Filme gemacht werden.

 

3. Der Plan für den Monat der Kinderrechte entsteht.

Aufgrund eines lustigen Lesefehlers von uns in der Mail vom Fachberatungsteam wird gleich der komplette Monat durchgeplant. Alle Kinder der Schule sollen sich ihrer Rechte bewusst werden und diese auf den Alltag übertragen können. Es werden Ideen gesammelt, ausgetauscht und ausgiebig besprochen.
Unser Ziel ist die Präsentation der Ergebnisse aus den einzelnen Klassen in einer Ausstellung.

 

4. Der Projektmonat beginnt

Zu Beginn des Monats fuhr der Kinderrechtebus vom Machmitmuseum auf den Hof der Schule. Alle Kinder waren eingeladen einen Entspannungsball zu basteln und der Geschichte aus der Rede von Astrid Lindgren „Niemals Gewalt“ von 1978 zu lauschen.

Die erste Klasse veranstaltete dann eine Projektwoche zum Recht auf Spiel und Freizeit mit Frau Thiemer  und setzt sich täglich mit einem anderen Recht auseinander. Frau Gräning und die 1a thematisierten spielerisch das Recht auf Schutz vor Gewalt.

Die zweiten Klassen „schauten über den Tellerrand“ mit Herrn Schmidt, bastelten und fotografierten. Die 2a erstellte mit Frau Hübner ein Buch mit Bildern zu den Kinderrechten und es ging um die Frage: „Welches Recht ist für mich eigentlich am wichtigsten?“ Passend zum Thema wurde das Lied Hevenu shalom alechem/Wir wollen Frieden für alle in eigener Version Woche für Woche mit Frau Giese eingeübt.

Auch die Kinder des Schulchors Janes Voices waren ganz aufgeregt, denn sie sangen als Auftaktveranstaltung mehrere Lieder (unter anderem den selbstgeschriebenen Song „KINDER HABEN RECHTE!“ von Herrn Rohrlach).

In der 3b wandelten die Kinder mit Frau Junghans auf den Spuren der Vergangenheit. Wie war Schule früher? Wie lief der Unterricht ab? Was war denn anders als heute?  – hier ging es um das Recht auf Bildung. Es entstanden Arbeitsmappen, kleine Bastelarbeiten und ein großes Plakat. Eine Exkursion in das Schulmuseum steht in Kürze noch an. In diesem Zusammenhang wurde auch der polnische Kinderarzt, Kinderbuchautor und Pädagoge Janusz Korczak mit den Kindern thematisiert.

Frau Habertag erstellte mit den 5. und 6. Klassen großflächige Plakate und kreative Buttons in der Chillzone.Frau Paker und die 4c erstellten und spielten Kinderrechtememory. Was für die Kinder wichtig ist und war – das dokumentierte Frau Gaschler mit der 4b. Herr Steffens stellte eine Wand mit Spielen und Rätseln zum Thema Kinderrechte auf. Auch in der 2c, 4a und den restlichen Klassen fanden verschiedene Aktionen mit Herrn Österreich, Hernr McNelly, Herrn Röhl und Frau Hoffmann statt.

 

 

5. Das große Finale

Beim Höhepunkt der Ausstellung, während des Lichterfestes, erklangen alle eingeübten Kinderrechte-Lieder auf den Fluren und auf dem Hof. Im Musikraum wurde der Kinderrechtefilm gezeigt. Die Ausstellung erfreute sich starkem Besucher*innenandrangs und wir bekamen viel positives Feedback von den Familien. Alle Kinder der Jane-Goodall-Grundschule gingen gestärkt mit dem ganzen Wissen der Kinderrechte nach Hause.
Der Monat war ein voller Erfolg!

 

 

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