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Kinder für Kinder

17.01.2019

Ein Bericht von S. Rohrlach

„Wer singt denn jetzt wann und wo singen wir überhaupt und wie kommen denn alle Kinder und Erwachsene rechtzeitig in die Kirche? Warum? Wieso? Weshalb?“

Man stelle sich ein Szenario aus eben jenen Fragestellungen vor, wenn es darum geht, ein Weihnachtskonzert für ca. 360 Kinder außerhalb des heimischen Schulgebäudes zu organisieren.

Wie ein Segelschiff manövrierten einige LehrerInnen und ErzieherInnen seit Monaten durch diese Fragestellungen. Mal mit dem Wind, mal gegen den Wind wurden Pläne geschmiedet, Absprachen getroffen, Listen ausgehängt, Vorschläge ausgearbeitet und munter hin- und herorganisiert.

Bis es kurz vor dem 20.12.2018 soweit war und – zunächst in der Theorie – ein bestens organisiertes Weihnachtskonzert namens „Kinder singen für Kinder“ auf die Beine gestellt wurde.

Und wenn aus Theorie dann Praxis wird, ist es für alle Beteiligten, für Groß und Klein, umso erfreulicher.

Denn alles stimmte: vom Bühnenprogramm über die überaus engagierten „Ordnerkinder“ der sechsten Klassen bis hin zum gemeinsamen Singen der Erwachsenen für die Kinder. Die Absprache mit der Kirchengemeinde war einmal mehr hervorragend unkompliziert, die Technik sorgte zu keinem Zeitpunkt für Stirnrunzeln, und nicht zuletzt dank einer zauberhaften Lichtinstallation seitens der Kirche wurde unser diesjähriges Weihnachtskonzert (erstmals übrigens außerhalb des Schulgebäudes) ein weihnachtlicher Stimmungs„kracher“!

Kurzum ist spätestens am 20.12.2018 „für uns eine Zeit angekommen, die bringt uns eine große Freud“.

Wir hatten die schönsten winterlichen / weihnachtlichen Interpretationen von Klassikern wie „Jingle Bells“, der „Weihnachtsmaus“ von James Krüss, eine zauberhafte Version des beliebten Hits „Last Christmas“, einem selbst komponierten neuen Weihnachtslied der sechsten Klassen und viele weitere musikalische Sternstunden. Für Überraschung sorgte einmal mehr „Jane’s Voices“ – unser Schulchor, der sich erdreistete, mitten im Lied „Es ist für uns eine Zeit angekommen“ einen Streit über das Singen von Weihnachtsliedern zu entfesseln, welcher abschließend im lauten Geschepper des Toten-Hosen-Klassikers „Wünsch dir was“ mündete. Da war mal wieder der Punk unterwegs – so soll es sein!

 

Zum großen Finale kamen noch einmal (fast) alle Erwachsene gemeinsam auf die Bühne und boten dem begeisterten Publikum eine grandiose Version von „Walking in the Winter Wonderland“.

Nach einer riesigen und warmen Dankesrunde wurden sowohl Kinder als auch PädagogInnen beseelt in die Weihnachtszeit entlassen. Die Samariterkirche leerte sich, bis am Ende nur noch ein einziger übrig blieb, der in einer dunklen und stillen Kirche 5 Minuten innehielt und sich einfach nur noch freute über dieses wunderschöne Erlebnis! 🙂

Einrichtung/Schule

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