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Interview mit den Kindern der Theater-AG

02.03.2018

Das Interview führte Silke Freinatis.

Schon seit einigen Jahren wird die AG RIWA Totales Theater vom Offenen Ganztagsbetrieb angeboten. Bei den Kindern ist sie sehr beliebt, auch wenn das Theaterspiel viel Zeit und Kraft kostet. Aber es macht natürlich auch großen Spaß, mit auf der Bühne zu stehen und anderen Freude zu bereiten.

So nahm ich mir gern die Zeit, um mit einigen Mitgliedern dieser AG ins Gespräch zu kommen.

Wer schreibt eigentlich eure Stücke?
Clara: Wir haben eine Idee, worum es gehen könnte. Und dann improvisieren wir.
Amira: Wir sammeln Vorschläge und Frau Bollenbach schreibt alles auf, was von uns kommt. Wir beflügeln uns gegenseitig.
Jale: Jeder von uns kann sich mit einbringen und seine Ideen vortragen.

Wie lange arbeitet ihr an einem Stück, bis es zur Aufführung kommt?
Florentine: Das kommt ganz darauf an, welches Stück wir gemeinsam ausgewählt haben.
Lilly: Manchmal brauchen wir dafür ein ganzes Schuljahr, oft nur ein halbes.
Emilia B.: Es gibt Vorgaben, wann ein Stück fertig sein muss, so zum Beispiel zu bestimmten Höhepunkten im FEZ oder an unserer Schule.

Was macht euch am meisten Spaß beim Erarbeiten eurer Stücke?
Tuana:  Ich arbeite sehr gern im Team. Jeder kann mit seinen Ideen zum Stück beitragen.
Charlotte:  Ich stehe gern auf der Bühne. Es ist ein tolles Gefühl, andere Menschen glücklich zu machen.
Emilia W.: Ich habe besonders viel Spaß beim Anprobieren der Kostüme. Sehr lustig ist es, vor dem Auftritt in der Maske zu sein.

Welche ZuschauerInnen sind euch am liebsten?
Jale:  Ich finde es toll, wenn die Leute aufmerksam dem Stück folgen. Spannend ist es, wenn wir nicht immer in die gleichen Gesichter blicken, sondern das Publikum wechselt.
Elise:  Wenn wir Fehler machen und die Zuschauer das merken, sollten sie es mit Humor nehmen.
Emilia B.:  Ich freue mich, wenn die Zuschauer nach dem Stück unsere Arbeit zu würdigen wissen.
Clara: Kräftiger Applaus hilft uns auf der Bühne. Der beflügelt und macht Mut.
Elise:  Man sollte aber nicht mitten in einem Dialog klatschen, dass stört und unterbricht vielleicht an einer wichtigen Stelle. Dazu braucht man das richtige Gefühl.
Florentine: Das Alter der Kinder sollte zum Stück passen. Wenn sie zu klein dafür sind, langweilen sie sich schnell und reden leicht dazwischen. Es ist auch schon vorgekommen, dass sie auf die Bühne krabbeln. Da können die Kleinen nichts dafür.

Wie fühlt man sich auf der Bühne?
Lotte: Ich bin immer sehr aufgeregt, aber voller Freude über den kommenden Auftritt.
Tuana:  Man sieht von oben die ganzen Zuschauer. Wir machen uns Mut und denken, wir ziehen das jetzt durch.
Alina:  Wir können zeigen, was wir gelernt haben. Das ist ein tolles Gefühl.
Charlotte: Ich habe immer ein Kribbeln im Bauch, das spornt an.
Amira: Es macht mir viel Spaß. Ich fühle mich sehr wohl auf der Bühne. Es ist schön, im Rampenlicht zu stehen.
Lilly: Wenn man mal den Text vergisst, helfen die anderen, um weiter spielen zu können. Da muss man viel lachen, weil die Stichwörter oft sehr lustig sind.

Wie viele Stücke habt ihr schon aufgeführt?
Emilia W.:  Ich bin von der 1. Klasse an mit dabei. Wir hatten fast zwei Stücke pro Jahr.
Elise:  Jale und ich sind erst seit kurzem mit dabei. Uns macht es riesigen Spaß.
Amira: Ich bin noch ziemlich neu, bin erst in der 3. Klasse an die Schule gekommen. Als ich hörte, dass der OGB eine Theater-AG anbietet, habe ich mich gleich dafür entschieden. Ich bin mit Feuer und Flamme dabei.

Vielen Dank und weiterhin viel Freude beim Spielen!

 

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