Aktivitäten und Events, MitarbeiterInnen-Bereich

Die eigenen Absichten und Betroffenheiten klären

31.05.2018

Inhouse-Fortbildung „Aufwachsen im Wohlergehen“–
Schwierige Elterngespräche führen
Mai 2018

Annett Freudiger und Frances Fuhr

 

Die eigenen Absichten und Betroffenheiten klären [1]

Ein erster Arbeitsschritt in der Vorbereitung auf schwierige Gespräche ist die Auseinandersetzung mit der eigenen Situation und, soweit es möglich ist, der eigenen Bedingungen für ein solches Gespräch.

Zur Verdeutlichung der eigenen Prägungen und Bedingungen für „schwierige“ Gespräche möchte kann es hilfreich sein, sich über folgende Fragen Gedanken zu machen:

Welche Eigenschaften und Verhaltensweisen von Müttern und Vätern erzeugen meine spontane Sympathie und welche meine spontane Antipathie? (die Betonung liegt auf spontan)

  • Welche Werte sind mir ganz besonders wichtig, auf welche Wertverletzungen reagiere ich besonders empfindlich?
  • Welche Verhaltensweisen und Reaktionen erzeugen in mir Mitgefühl, welche eher Ärger, Ablehnung und Wut?
  • Was macht mich besonders ungeduldig, in welchen Situationen habe ich Gefühl von Widerwillen und Verachtung?
  • Welche Situationen und Personen lassen Neid in mir hochsteigen?
  • Wann finde ich jemanden unverschämt?
  • In welchen Situationen gehe ich geradezu automatisch auf Distanz?
  • Was erzeugt bei mir Angst?
  • Welche Menschen und Situationen erzeugen in mir Gefühle von Inkompetenz und Unsicherheit?
  • Wie und wodurch entstehen in mir Schuldgefühle?

 


[1] Schone, Reinhold; Tenhaken, Wolfgang (Hrsg.) (2015): Kinderschutz in Einrichtungen und Diensten der Jugendhilfe. Ein Lehr- und Praxisbuch zum Umgang mit Fragen der Kindeswohlgefährdung. 2. Auflage. Beltz Juventa.

 

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