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Projekt Ferienschule Am Breiten Luch

20.11.2017

Ein Bericht von Jannis Stork

 

An der Schule Am Breiten Luch haben die Kinder aus dem Hort sowie die Kinder aus dem Projekt Ferienschule, welches sich an geflüchtete Kinder und Jugendliche richtet, gemeinsam ihre Herbstferien gestaltet.

Nachdem die verschiedenen AkteurInnen und Teilnehmenden sich gegenseitig vorgestellt und ein bisschen besser kennengelernt haben, startete auch gleich das erste gemeinsame Bastelprojekt: Drachen für den Herbstwind. Mit kleinen Stöckchen, Krepppapier, Kleber, Wolle, Fäden und Schnüren wurde hantiert und probiert, bis zunächst das Grundgerüst fertiggestellt und zum Trocknen zur Seite gelegt werden konnte. Während des Trocknens am Nachmittag hatten die Kinder die Möglichkeit, sich im Schulgebäude sowie auf dem Hof ein bisschen auszutoben.

Am nächsten Morgen ging es gleich mit viel Elan an das Fertigstellen der Drachen. Schwänze wurden gefaltet und angeklebt, Drachenschnüre wurden eingefädelt, sodass wir dann endlich auf den Hof gehen konnten, um unsere Drachen gen Himmel steigen zu lassen.

Anschließend haben die Kinder in der Turnhalle eine Bewegungslandschaft aufgebaut und mussten ihr Geschick und ihren Gleichgewichtssinn unter Beweis stellen.

Das Bergfest der ersten Woche wurde gebührend mit einer Disco gefeiert. Die Kinder haben zu diversen Songs getanzt und gerockt. Neben Stopptanz, Stuhltanz und Zeitungstanz kamen auch die Getränke und Snacks in der Disco nicht zu kurz.

 

Am nächsten Tag wurden aus Stoff zunächst Herzen ausgeschnitten, die dann auf links fast komplett zusammengenäht wurden. Das Ganze wurde dann umgestülpt, sodass die Naht im inneren des Herzens verschwand und durch das kleine Loch mit Watte gefüllt werden konnte. Schließlich konnte auch die letzte Öffnung mit vorsichtigen Nadelstichen geschlossen werden und die Kinder konnten ihre Herzen mit nach Hause nehmen und / oder verschenken.

Den Abschluss der Woche bildete das Höhlenbauen. Mit großen Kartons, vielen kleinen Zeitungsschnipseln, einer Menge Klebeband und einem großen Eimer Kleister wurde begonnen ein Haus zu bauen. Viele kleine und größere Architekten taten ihre verschiedenen Meinungen kund, fanden nach kurzen Absprachen Kompromisse und klebten und matschten die Wände zu einem Rohbau zusammen. Nach dem langen Wochenende wurden die Rohbauten mit Dächern versehen und waren bewohnbar – und stellenweise fast überfüllt.

In zwei Gruppen haben wir die trägereigene Keramikwerkstatt im Prenzlauer Berg besucht und dort sowohl verschiedenste Tiere, als auch kleine Becher, Teller und Vasen hergestellt.

Zum Abschluss der Ferien hat das Luchkino zwei Filme präsentiert: Zum einen wurde ein Film über die Socius-Sommerreise gezeigt, in dem sich viele der Kinder wiedererkannten.

Im Anschluss daran wurde Mrs. Doubtfire gezeigt und sorgte bei den Kindern für einige Lacher.

 

 

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